Bedeutender Kälte-Vorstoß erwartet

11.01.2018 – 19:16 MEZ

Nun steht es ziemlich fest. Am kommenden Montag zieht die Kaltfront eines Sturmtiefs über Mitteleuropa und leitet eine längerfristige Kalt-Phase ein, die auch dem Tiefland immer wieder Schnee und Frost bringt.

Auch wenn es seit dem Jahreswechsel bereits kühler geworden ist; Winterwetter stellt sich wohl fast jeder anders vor. Selbst in den höheren Gebirgen liegt wenig oder gar kein Schnee, was an den fehlenden Niederschlägen bei der jetzt kälteren Luft liegt. Einige Pisten werden dort mit Schneekanonen wintersport-tauglich gemacht; auch die Loipen werden teils mit gelagertem Schnee präpariert. Allerdings ist das endgültige Ende der relativ milden Phase nun recht sicher.

Am kommenden Montag (15. Januar) erreicht uns im Laufe des Nachmittags aus Nordwesten die Kaltfront eines Sturmtiefs. Dabei fällt bis zum Abend verbreitet schauerartiger Regen. Zusätzlich frischt der Wind auf, sodass es vielerorts zu starken bis stürmischen Böen zwischen 50 und 70 km/h kommt. Direkt an der Kaltfront kann auch die ein oder andere Sturmböe bis etwa 80 km/h mit dabei sein. Im Bergland sind dabei flächig schwere Sturm-, mit der Front auch orkanartige Böen bis 110 km/h denkbar. Zum späteren Montagabend sinkt von Nordwesten her rasch die Schneefallgrenze. Sie liegt anfangs noch bei ca. 700 m; im Südosten Deutschlands auch bei ca. 500 m. Im Laufe der Nacht zum Dienstag sinkt sie allmählich auf ca. 400 m; am Dienstagabend liegt sie sehr wahrscheinlich sogar im Tiefland. Am Dienstag und Mittwoch kommt es hierbei flächig zu Schneeregen-, Schnee- und Graupelschauern, teils auch zu Graupel- oder Schneegewittern. Der Wind schwächt sich dabei langsam ab, nur im höheren Bergland ab ca. 600 m kann es noch häufiger zu starken Windböen um 55 km/h kommen. Aufgrund der Schauer sind summiert zwischen 0,5 und 4 cm Neuschnee möglich (je nachdem, wo die Schauer hinkommen); im Bergland können es ab etwa 400 m durchaus bis zu 10 cm sein. Größere Niederschlagsgebiete, wo auch flächiger Schnee fällt, sind in den Folgetagen ebenfalls möglich. Die genaue Verteilung kann aber noch nicht genau prognostiziert werden.

Im Bergland gibt es in naher Zukunft häufig nennenswerte Neuschneemengen

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