Glatteis durch Tief „Georgia“

21.01.2018 – 16:29 MEZ

Das Tief "Georgia" bringt ab der Nacht zum Montag regional gefrierenden Regen. Dabei sind örtlich Unwetter möglich, sodass mit teils beachtlichen Beeinträchtigungen im Verkehr gerechnet werden muss.

Das Frontensystem des bei Färöer liegenden Tiefdruckgebiets zeiht über die britischen Inseln. Dabei holt die schneller ziehende Kaltfront die Warmfront ein; es entsteht eine neue Front: Die Okklusion (Mischfront). In diesem Fall handelt es sich um eine Warm-Okklusion; das heißt, dass die Front den Charakter einer Warmfront besitzt; es wird also mit Dauerniederschlägen milder.

In der ersten Nachthälfte der Nacht zum Montag kann es bereits in Teilen von Baden-Württemberg, Saarland und Rheinland-Pfalz unterhalb 300 m zu gefrierendem Regen kommen. Oberhalb dieser Höhe fällt noch überwiegend Schnee. Gefährliches Glatteis ist dann ab der zweiten Nachthälfte in einem Streifen vom Unter-Allgäu zum Upland möglich. Hier kann es in Sachen Glatteisregen sogar zu Unwettern kommen. Aufgrund dessen können einige Wege und auch Straßen wegen der Glätte unpassierbar sein. Auch hier schneit es oberhalb 300 m erst; bevor zum frühen Montagmorgen auch oberhalb dieser Höhe Glatteis zu erwarten ist.

Im Laufe des Morgens ist dann auch in Teilen von Bayern und Thüringen mit gefrierendem Regen zu rechnen. Auch hier sind örtlich Unwetter möglich. Im Allgemeinen hält die Glätte im Bergland – besonders oberhalb 400 m – deutlich länger an, als in tieferen Lagen.

Der aktuelle InfoClip erklärt den Ablauf der Lage: