Hoch Zhygimont friert Deutschland ein!

Hoch Zhygimont friert Deutschland ein!

01.01.2017 – 19:19 MEZ

 

Es ist kalt…sehr kalt. Die schlechte Nachricht für viele ist: Es wird noch deutlich kälter. Besonders vom 05. bis 09. Januar wird es kälter als zuletzt erwartet.

 

Im gestrigen Bericht berichteten wir noch von 2 möglichen Varianten. Diese waren: Entweder erst strenger Frost in hochgelegenen Tälern, dann gefrierender Regen oder erst strenger Frost in hochgelegenen Tälern, dann auch etwas verbreiteter strenger Frost. Jetzt scheint aber im Bereich vom 05. bis 09. Januar mehr Kaltluft als erwartet zu uns zu fließen. Dabei ist in diesem Zeitraum besonders in der Südosthälfte Deutschlands verbreitet mit strengen Nachtfrösten zu rechnen. In der zweiten Januarwoche ist dennoch gefrierender Regen möglich.

 

Die massive Kältewelle macht sich in der Nacht zum 05. Januar schon bemerkbar. Vielerorts sinken die Tiefstwerte auf -3 bis -6 °C, in hochgelegenen Tälern oberhalb 300 bis 400 m auf bis zu -10 °C. Nur im Nordwesten ist es mit 0 bis -2 °C etwas milder. Tagsüber bleibt fast ganz Deutschland im Dauerfrost stecken. Lediglich am Nieder-, Oberrhein und an der Nordseeküste sind leichte Plusgrade möglich. Extrem kalt wird dann voraussichtlich die Nacht zum 06. Januar. Die Tiefstwerte liegen dann wohl ziemlich verbreitet zwischen -5 und -10 °C(!). In der Südosthälfte kann das Thermometer auf bis zu -15 °C fallen (strenger Frost). In hochgelegenen Tälern der Gebirge sind verbreitet Tiefstwerte zwischen -14 und -20 °C zu erwarten. Auch Temperaturen von bis zu -30 °C sind aus heutiger Sicht nicht ausgeschlossen. Tagsüber hat uns die Kältewelle dann wahrscheinlich so im Griff, dass in einigen Bergregionen der Südosthälfte das Thermometer nicht über -10 °C klettert! Die Nacht zum 07. Januar sollte ähnliche Tiefstwerte bringen wie die Vornacht, nur dass auch weiter nordwestlich -10 °C oder kälter erreicht werden.

 

Das Ende der Kältewelle dürfte eine oder mehrere Warmfront(en) sein, welche dann mit Eiskörnern und gefrierendem Regen auf den tief gefrorenen Böden für Unwetter sorgen könnten; wie bereits im gestrigen Bericht erwähnt wurde.

 

 

 

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