Längste Kälte-Phase des Winters!

03.02.2018 – 20:10 MEZ

Es ist kalt geworden in Deutschland. Die Gebirge sind wieder flächig weiß; auch im Tiefland gab es bereits Flocken. An dieser Lage ändert sich in den nächsten zehn Tagen so gut wie nichts. Somit steht uns die längste Kälte-Phase des Winters bevor!

Die höheren Berge haben bereits Dauerfrost; oberhalb 500 bis 600 m liegt verbreitet Schnee. Auch im Tiefland gab es schon Flocken; eine Schneedecke findet man hier allerdings nicht.

 

Kältere Phasen gab es in diesem Winter schon einige. Die tiefen Lagen unter 200 m bekamen dabei häufig nur nasse Flocken; das Winterwetter beschränkte sich auf die mittelhohen und hohen Lagen. Die winterlichen Abschnitte dauerten meist nur wenige Tage, sodass sich eine dauerhafte Schneedecke nur in den höchsten Lagen halten konnte. Doch an der aktuellen Lage ist einiges anders. Diesmal handelt es sich nicht nur um ein kurzes Intermezzo. Allein in den nächsten zehn Tagen müssen wir mit teils mäßigen Nachtfrösten zwischen -5 und -9 °C rechnen; im Bergland geht es sogar lokal bis auf -14 °C runter (strenger Frost).

Die Dauerfrost-Grenze liegt dabei häufig um 200 m, kann aber an manchen Tagen noch deutlich tiefer liegen. Teilweise bringen Warmfronten Neuschnee, weswegen es kurzzeitig etwas milder werden kann. Die Schneefallgrenze überschreitet dabei aber wahrscheinlich keine 300 m, da die Temperatursprünge wohl auch nicht so groß sind wie bei den letzten Milderungen. Die Neuschneemengen liegen häufig jeweils zwischen 1 und 5 cm, im Bergland können es bis zu 12 cm sein. Die schnell nachfolgenden Kaltfronten lassen die Schneefallgrenze wieder sinken. Im Allgemeinen hat die Lage aber auch viele sonnige Abschnitte, weswegen sich Ausflüge in die Gebirge – sei es um Ski zu fahren oder um zu rodeln – durchaus lohnen.

Wie lang diese kalte Phase anhält, ist noch nicht sicher.

Viel Schnee in den Gebirgen: Ausflüge lohnen sich!