Montag droht regional gefährliches Glatteis!

19.01.2018 – 20:07 MEZ

Am Wochenende schneit es immer wieder; auch in tiefen Lagen. Am Montag steht mit einer Warmfront gefrierender Regen an; dabei sind Unwetter möglich.

Am Wochenende herrscht die kalte Luftmasse über Deutschland. Dabei schneit es immer wieder, sodass es 3 bis 12 cm Neuschnee in 48 Stunden geben kann; im Bergland sind teils bis 25 cm Neuschnee möglich.

Am späten Sonntagabend zieht eine Warmfront von Frankreich und den BeNeLux-Staaten nach Baden-Württemberg, Saarland, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Dort fällt verbreitet Schneeregen, ab etwa 300 m Schnee. In der Nacht zum Montag (zum 22. Januar) gehen die Niederschläge dort flächig in Regen über; nur oberhalb 600 m sind noch Flocken mit dabei.

Um Mitternacht herum erreicht die Front auch Bayern, Hessen, Thüringen, Niedersachsen und somit auch Bremen. Dort schneit es anfangs bis in tiefe Lagen. Örtlich sind hier bis zu 5 cm Neuschnee möglich, im Bergland können es um 10 cm sein. Im Tiefland geht der Schnee spätestens zur zweiten Nachthälfte in gefrierenden Regen über; in höheren Lagen durchaus erst zum frühen morgen, wobei dort auch gefrierender Schneeregen sehr wahrscheinlich ist. Dann besteht verbreitet große Glättegefahr. Besonders in Bayern, im östlichen und nördlichen Hessen, im südöstlichen Niedersachsen, im zentralen und südlichen Sachsen-Anhalt, in Sachsen und im südlichen Brandenburg sind dabei Unwetter möglich. Aufgrund dessen können Gehwege und Seitenstraßen, aber auch größere Hauptverkehrsstraßen sehr glatt oder gar unpassierbar sein. Im Bergland kann die Glätte aufgrund des kalten Bodens bis zum Abend anhalten.

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