Orkan „Friederike“ erwischt uns am Donnerstag!

16.01.2018 – 20:48 MEZ

Das Orkantief "Friederike" nimmt nun Kurs auf Deutschland. Am Donnerstag überquert uns das Windfeld, weswegen verbreitet mit Sturmböen gerechnet werden muss; auch schwere Sturmböen sind dann möglich!

Das Tiefdruckgebiet "Friederike" kommt uns mit großen Schritten näher. Dabei steht mittlerweile ziemlich fest, dass die Zugbahn über den Norden Deutschlands verlaufen wird. Damit wären unwetterartige Böen an den Küsten ausgeschlossen; die Mitte und der Süden Deutschlands würden das Hauptwindfeld abbekommen.

Das Orkantief erreicht den äußersten Westen Deutschlands in der Nacht zum Donnerstag um ca. 4 Uhr. Dabei kann es bereits stürmische Böen geben, in der Eifel drohen schwere Sturmböen. Das Hauptwindfeld erreicht uns allerdings erst am frühen Morgen um ca. 7 Uhr. Dann frischt auch in der Mitte der Wind stark auf. In Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg und Hessen sind dann Sturmböen zu erwarten, in höheren Lagen ab etwa 400 bis 500 m teils orkanartige Böen. Das weiteren fällt ab dieser Höhe Schnee, der kräftig sein kann. Im Zusammenhang mit den massiven Böen ist mit unwetterartigen Verwehungen zu rechnen. Am Vormittag besteht dann im Westen, Süden und in der Mitte verbreitet die Gefahr von schweren Sturmböen bis 100 km/h; orkanartige Böen bis 110 km/h sind lokal denkbar. Im Bergland drohen Orkanböen bis 130 km/h, örtlich schwere Orkanböen um 140 km/h. In höheren Gipfellagen sind schwere Orkanböen von mehr als 140 km/h sehr wahrscheinlich.

Rückseitig des Tiefs fließt allmählich wieder kältere Luft nach Deutschland. Somit sinkt die Schneefallgrenze besonders in den Nächten bis ins Tiefland.

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