Schnee und Sturm in der kommenden Woche

12.01.2018 – 18:16 MEZ

Mit der nächsten Woche kommt der Winter zurück. Bereits am Dienstag schneit es teils bis in mittelhohe Lagen. Zusätzlich frischt der Wind immer wieder auf; Sturmböen könnten keine Seltenheit mehr sein.

Ab Montagabend kommt Schwung in die Wetterküche. Mit der Kaltfront eines Sturmtiefs treten häufig schauerartige Regenfälle auf. Dabei sinkt die Schneefallgrenze bis Dienstagmorgen von 700 auf 300 m. Ab dieser höhe treten dann vielerorts Schnee- und Graupelschauer auf, die kräftig sein können; auch Gewitter sind möglich. Zudem sind starke bis stürmische Böen zwischen 50 und 70 km/h zu erwarten; im Bergland kann es ab 400 m zu Sturmböen bis 85 km/h, ab 600 m auch zu schweren Sturmböen bis 95 km/h kommen. In einigen Gipfellagen besteht die Gefahr von Böen um 100 km/h.

Bis Mittwochmorgen sinkt die Schneefallgrenze auf teils unter 200 m; steigt aber tagsüber wieder auf ca. 300 m an. In weiten Teilen der Südwesthälfte Deutschlands kommt es wahrscheinlich zu schauerartigen Schneefällen, welche 3 bis 6 cm Neuschnee bringen könnten. Im Bergland sind dabei auch 10 cm oder mehr denkbar.

Die Lage am Donnerstag ist noch unsicher. Ein kleines Sturmtief könnte der Mitte und dem Süden Deutschlands (einige Berechnungen zeigen auch Sturm im Norden) Sturmböen bis in tiefe Lagen bringen; auch schwere Sturmböen wären dabei denkbar. Im Bergland würde es aufgrund dessen zu Orkanböen kommen. Zusätzlich käme es mit der markanten Warmfront des Tiefs zu teils kräftigen Niederschlägen, die anfangs bis in tiefe Lagen als Schnee fallen würden. Später stiege die Schneefallgrenze vorübergehend auf ca. 300 bis 500 m an (ungefähre Höhenangabe), bevor wohl die Kaltfront wieder kältere Luft zu uns leiten würde.

Schreibe einen Kommentar