So geht’s weiter mit Kälte und Schnee!

09.02.2018 – 15:26 MEZ

Der Winter hat sich breit gemacht über Mitteleuropa. Selbst in tiefen Lagen gab es lokal Dauerfrost. Im Bergland konnte bei nahezu wolkenlosem Himmel Wintersport betrieben werden. An der Lage ändert sich nun allerdings etwas...

Teils unter -10 °C zeigte das Thermometer in den deutschen Gebirgen; ganz besonders in höher gelegenen Tälern. Dabei gab es nur wenig Niederschlag; an der Schneedecke in höheren Lagen änderte sich also nur wenig. Doch die kalte und niederschlagsarme Zeit geht nun zu Ende.

Bereits am Samstag (10. Februar) ist es etwas milder als zuletzt; dabei fallen in der Mitte und im Süden Deutschlands hier und da Flocken. Die 0 °C - Grenze liegt mit den höchsten Temperaturen zwischen 400 und 500 m. Verbreitet Niederschlag gibt es mit einer Warmfront ab der Nacht zum Sonntag. Dabei fällt westlich einer Linie Pfälzerwald / Lübecker Bucht vielerorts Schnee. Die Schneefallgrenze steigt dort mit der Front allerdings rasant auf 400 bis 500 m an; die 0 °C - Grenze dürfte dann sogar bei ca. 600 m liegen. In tiefen und mittelhohen Lagen können also nur wenige Zentimeter fallen, oberhalb 400 m sind bis zum Sonntagmittag bis zu 10 cm Neuschnee möglich. Bis dahin hat die Warmfront auch die restlichen Landesteile erfasst. Dort steigt die Schneefallgrenze wohl nur auf ca. 300 m an; oberhalb davon schneit es flächig.

Nach der kleinen Milderung folgt kurz nach dem Mittag von Nordwesten her mit einer Kaltfront schon wieder die Abkühlung. Somit schneit es in der Nacht zum Rosenmontag wieder häufig bis in tiefe Lagen. Rückseitig der Kaltfront ist am gesamten Rosenmontag immer wieder mit Schnee- und Graupelschauern zu rechnen; das gilt für die gesamte Bundesrepublik. Neuschnee gibt es dabei ganz besonders oberhalb 300 m. Aber auch in tieferen Lagen sollte man die Lage nicht auf die ganz leichte Schulter nehmen, denn während eines Schauers kann es auch hier kurzzeitig glatt werden. In der Mitte und im Norden Deutschlands sind zudem einzelne Wintergewitter möglich.

Zum Aschermittwoch steht dann höchstwahrscheinlich schon wieder die nächste kleine Milderung an. Nachfolgend dürfte dann wieder eine Kaltfront für schnelle Abkühlung sorgen. Dieses Wetter-Ritual scheint uns bis Ende Februar erhalten zu bleiben. Erst ab dem 20. Februar kündigt sich wahrscheinlich eine allmähliche Milderung an.