Trend Mitte und Ende November: Schneefälle und Graupelgewitter

07.11.2017 – 19:38 MEZ

Wie vor wenigen Tagen verkündet stehen besonders den Bergen winterliche Abschnitte bevor. Die Schneefallgrenze sinkt wohl schon bis zum nächsten Wochenwechsel bis in die mittelhohen Lagen um 200 m. Doch auch ganz unten kann es zeitweise weiße Überraschungen geben.

 

Der erste Wintergruß steht vor der Tür. In den kommenden Tagen sinkt die Schneefallgrenze aufgrund von Kaltfronten auf 700 bis 600 m. Besonders nachts und in den frühen Morgenstunden kann es dort bereits für eine 1 bis 3 cm dicke Schneeschicht reichen. Richtig ungemütlich wird es dann ab Samstag, dem 11. November. Während in den Hochburgen die Fastnacht beginnt, muss bundesweit mit Dauerregen und Wind gerechnet werden. Im Bergland kann es dabei Sturmböen geben. Die Schneefallgrenze liegt dabei kurzzeitig bei ca. 1000 m, sinkt aber zum Samstagabend wieder auf ca. 600 m und in der Nacht zum Sonntag bei einzelnen Schauern sogar auf bis zu 200 m.

In den nachfolgenden Tagen stellt sich die Strömung wohl etwas länger auf Nordwest bis Nord ein. Teilweise ziehen dabei Kaltfronten mit etwas Schnee über die Bundesrepublik, wobei sich auch in tiefsten Lagen kurzzeitig eine Schneedecke bilden kann. Bei kräftigen Schnee- und Graupelschauern, die dann auch rückseitig der Fronten auftreten können, sind bevorzugt im Bergland einige Zentimeter fester Neuschnee denkbar. Dabei besteht auch die Gefahr von Gewittern, die teils kräftig sein können.