Wintereinbruch: Damit muss gerechnet werden!

05.12.2017 – 19:28 MEZ

Es steht fest: Am Donnerstag wird uns eine Kaltfront überrollen, welche uns den Winter zurückbringt. Dabei sind anfangs nur die Gebirge von Schneefällen betroffen, später aber auch die tieferen Lagen.

Am Donnerstag (07. Dezember) ist der Winter zurück – zumindest in den höheren Lagen. Bis dahin liegt die 0 °C - Grenze verbreitet noch um 700 m. Die Kaltfront erreicht am späten Donnerstagnachmittag den äußersten Nordwesten Deutschlands. Dort kann es verbreitet zu schauerartigem Regen kommen, der durchaus kräftig sein kann. Die Schneefallgrenze liegt noch bei ca. 700 m, die 0 °C - Grenze sogar noch etwas höher. Erst in der Nacht zum Freitag schneit es auch in mittelhohen Lagen – dann wahrscheinlich ab etwa 200 m.

Der Freitag an sich wird dann ziemlich turbulent. Die Kaltfront zieht Richtung Südosten ab, während aus Nordwesten flächengroße Schauerstaffeln folgen. Die Schneefallgrenze liegt über den Tag weiterhin verbreitet bei 200 m. Oberhalb davon muss immer wieder mit kräftigen Schneeschauern gerechnet werden. Auch länger andauernde schauerartige Schneefälle sind sehr wahrscheinlich. Die Neuschneemengen dürften bis zum Freitagabend besonders oberhalb 300 bis 400 m schon um die 10 cm betragen; ab 600 bis 700 m könnten es sogar schon um 15 cm sein. In allen Höhenlagen muss zudem mit teils kräftigen Graupelschauern gerechnet werden; teils sind dabei auch Gewitter möglich, die ebenfalls kräftig sein können. Zum Freitagabend ist die Schneefallgrenze dann fast flächendeckend bis ins Tiefland gesunken. Weitere schauerartige Schneefälle könnten dann in der Nacht zum Samstag folgen. Dabei würde es dann bis in tiefe Lagen schneien, wobei wohl überwiegend die Südwesthälfte Deutschlands (südwestlich einer Linie Emsland/Vogtland) betroffen wäre. Die Neuschneemengen dieser Nacht lassen sich noch nicht beziffern – könnten allerdings bevorzugt im Bergland deutlich im zweistelligen Bereich liegen; im Tiefland durchaus auch nahe der 10 cm - Marke.

Am Samstag stehen sehr wahrscheinlich weitere Schneefälle an. Diese sind häufig schauerartig durchsetzt und können erneut viel Neuschnee bringen. Wie viel genau ist auch hier noch unsicher. Am Sonntag könnte eine Warmfront aus West über die Bundesrepublik ziehen. Diese würde wohl nur für einige Stunden die Schneefallgrenze ansteigen lassen – im Bergland würde es sogar bei Dauerfrost bleiben. Aufgrund der beachtlichen Hebung im Bereich der Front wären heftige Dauerschneefälle im Bereich des Möglichen, wobei es anfangs bis in tiefe Lagen schneien würde. Im Bergland bestände teils sogar Unwettergefahr. Detailliertere Infos dazu in den kommenden Tagen.